Hollywoodreife Verfolgungsjagd mit Wilderern

Wilderer-Duo entkommt Jagdaufseher durch halsbrecherische Fahrmanöver mit Pick-Up bei Bad MÜNSTEREIFEL-MAHLBERG.

Der Ford Ranger Pick-Up der Wilderer wurde mit eingeschalteten Scheinwerfern im Revier angetroffen.

Der Pick-Up der Wilderer wurde mit eingeschalteten Scheinwerfern im Revier angetroffen. (Symbolbild: omeWillem)

In dem sonst so beschaulichen Eifelörtchen Mahlberg, einem Stadtteil von Bad-Münstereifel (Kreis Euskirchen/NRW), spielten sich am späten Montagabend (06.01.2020) fast filmreife Szenen ab, als ein Jagdaufseher zwei Wilderer mit seinem Fahrzeug über Stock und Stein verfolgte.

Am Montagabend gegen 22 Uhr wurde ein Jagdaufseher auf Schüsse in dem von ihm betreuten Revier aufmerksam gemacht. Der 47-jährige Jäger machte sich sofort auf den Weg ins Revier und entdeckte dort angekommen einen schwarzen Ford Ranger Pick-Up, der mit eingeschalteten Scheinwerfern in der Gemarkung stand. Während er sich mit seinem Pkw dem Pick-Up von hinten näherte, konnte er zwei Personen in dem Fahrzeug erkennen, berichtet die Kreispolizeibehörde Euskirchen.

Als sich der Ford daraufhin in Bewegung setzte und mit hoher Geschwindigkeit davonraste, nahm der Jagdaufseher die Verfolgung der beiden Flüchtenden über eine Wiese in Richtung einer Landstraße auf. Da der Fahrer des Pick-Ups aber die Landstraße von einer rund zwei Meter hohen Böschung aus „übersprang“, brach der Jagdaufseher die Verfolgung der vermeintlichen Wilderer ab, um eine Gefährdung Dritter zu vermeiden und informierte umgehend die Polizei.

Während der wilden Verfolgungsjagd konnte der 47-Jährige aufgrund der Fahrweise des Ford mehrere Stücke Rotwild auf der Ladefläche des Pick-Ups erkennen. Es wurde Strafanzeige wegen Jagdwilderei erstattet.

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