Hochsitz-Brandstifter auf Schadenersatz verklagt

Nachdem ein 28-Jähriger aus Bünde in den Kreisen Herford, Minden-Lübbecke und Osnabrück mutmaßlich 15 Hochsitze angezündet hat, verklagt ihn einer der betroffenen Revierinhaber auf Schadenersatz.

Brennender Hochsitz

Symbolbild: Tommy Rau

Die mutwillige Zerstörung oder Sabotage von Hochsitzen stellt nicht nur eine Gefahr für Leib und Leben der Jäger dar (wir berichteten), sondern führt auch zu enormen finanziellen Schäden. Genau auf diesen will ein Revierinhaber aus Nordrhein-Westfalen nicht sitzenbleiben, berichtet die Neue Westfälische: Er hat den mutmaßlichen Brandstifter, der womöglich über 15 Hochsitze angezündet hat, auf Schadenersatz verklagt. 

Zwar sei das Verfahren gegen den 28-Jährigen aus Bünde noch nicht abgeschlossen, dennoch verlangt einer der Betroffenen rund 4.000 Euro für den Ersatz seiner jagdlichen Einrichtungen. Anders als bei einer privaten Insolvenz verjähren die Forderungen aus einer Straftat nicht. Sollten also auch die übrigen Revierinhaber den Mann verklagen, drohen im Falle einer Verurteilung Schadenersatzansprüche von rund 30.000 Euro.

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