Heimtückischer Angriff auf Waidmann

Im baden-württembergischen Landkreis Rastatt ist ein Jäger von Unbekannten in eine heimtückische Falle gelockt worden. Wie agrarheute.com berichtet, wurde der Waidmann Ende Mai von einem Anrufer, der sich als Polizist ausgab, mit unterdrückter Rufnummer zu einem angeblichen Wildunfall gerufen.

Als der Jäger am vermeintlichen Ort des Unfalls angekommen war, rissen die Täter die Autotür auf und drängten auf die Herausgabe seiner Waffe. Daraufhin versuchte sich der Jäger mit Pfefferspray gegen die Angreifer zu wehren. Als Reaktion darauf schlugen ihn die skrupellosen Täter bewusstlos. Der attackierte Jäger musste aufgrund von Kopfverletzungen für einige Tage im Krankenhaus behandelt werden. Die Unbekannten mussten derweil unbewaffnet fliehen, denn der Jäger hatte – da er lediglich von der Bergung eines verunfallten Tieres ausging – sein Gewehr gar nicht mitgeführt.

Der Verletzte kann sich dem Bericht zufolge nur an wenige Details des Übergriffs erinnern. Es soll sich um drei Täter handeln, die mit einem Peugeot mit Pforzheimer Kennzeichen unterwegs waren. Außerdem sollen sie deutsch mit französischem Akzent gesprochen haben. Die Kriminalpolizei ermittelt mittlerweile in alle Richtungen.

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