Grausamer Fall von Tierquälerei? Jäger ergreifen Initiative

Jägerin auf dem Hochsitz

Nach dem mutmaßlichen Fall von Tierquälerei in Steinfurt, bei dem ein gefesselter Jagdhund tot in einem Pool gefunden wurde (wir berichteten), hat die Jägerschaft des Kreises nun die Initiative ergriffen.

Der Hegering Steinfurt setzte eine Belohnung von 6000 Euro für Hinweise aus, die der Ergreifung der bislang noch unbekannten Täter dienen. „Das war eine ganz grausame Veranstaltung von Idioten“, verurteilt Hegeringleiter Dietmar Mikolaiski die Tat gegenüber Outfox-World. Für jeden Jagd- und Tierfreund sei diese „abscheulich“.

Für die Steinfurter Jäger sei es daher „eine Selbstverständlichkeit“, sich in dieser Sache einzusetzen. Viele der 200 Mitglieder des Hegerings hätten das Geld zu Verfügung gestellt, die Initiative sei aus der Gruppe selbst heraus entstanden.

Der Hegering Steinfurt möchte sich durch die Aktion außerdem „solidarisch zeigen“, wie Mikolaiski betont. Denn auch die Besitzer des toten Jagdhundes sind Mitglieder der Steinfurter Hegerings. Bislang seien noch keine Hinweise auf die Täter bei der Jägerschaft eingegangen, doch mittlerweile sei diese Angelegenheit ohnehin „umgeleitet“ worden an die Polizei Steinfurt. Diese gibt an, dass auch bei ihr noch keine weiteren Hinweise zu verzeichnen seien. Hegeringleiter Mikolaiski richtet angesichts der grausamen Tat einen eindringlichen Appell an die Allgemeinheit: „Alle Tierfreunde müssen in so einer Angelegenheit zusammen stehen.“

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