Giraffen, Elefanten und Co. zu verkaufen

Namibia versteigert hunderte Wildtiere wegen Jahrhundert-Dürre.

Afrikanische Wildtiere

Foto: kolibri5

Die schlimmste Dürreperiode seit mehr als 90 Jahren lässt Namibia zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greifen: Da viele Wasserstellen verödet und Weidestellen vertrocknet sind, kommen bis zu 600 Büffel, 60 Giraffen, 28 Elefanten, 150 Springböcke sowie 140 Tiere weiterer Antilopenarten aus den Nationalparks des Landes unter den Hammer.

Schon seit Mai gilt in dem westafrikanischen Land der „nationale Katastrophenfall“, wie die „Bild“ mit Bezug auf den britischen „Guardian“ berichtet. Bereits im vergangenen Jahr seien nach Angaben des namibischen Landwirtschaftsministeriums 63.000 Tiere aufgrund der Dürre verendet, heißt es weiter.

Potenzielle Käufer seien Besitzer von privaten Tierfarmen. Der geschätzte Erlös der Auktion von umgerechnet 1,1 Millionen Euro soll in Tierschutzprojekte fließen und so das Überleben der übrigen Wildtiere sichern helfen.

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