Folgenschwerer Fehler: Angler wirft Rute in Stromleitung

In Gräfendorf (Unterfranken) erlitt ein 68-jähriger Mann beim Auswerfen seiner Rute einen Stromschlag.

Rettungsdienst

Symbolbild: LMoonlight

Im unterfränkischen Gräfendorf (Landkreis Main-Spessart) ist einem Angler jetzt ein folgenschweres Malheur passiert: Wie merkur.de berichtet, traf der 68-Jährige beim Auswerfen seiner Rute eine Stromleitung und wurde durch einen Stromschlag schwer verletzt.

Dem Bericht zufolge befand der Angler sich zusammen mit Freunden an einem Flussufer, als er seine Stipprute in die Stromleitung warf. Sofort sei Strom durch den Körper des Mannes geflossen und an den Füßen wieder ausgetreten. Laut Polizei erlitt der 68-Jährige dadurch Verbrennungen an den Zehen, war jedoch noch ansprechbar. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.

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Das Angeln mit der Stipprute sei die am häufigsten betriebene Art der Angelfischerei in Deutschland, sagte ein Sprecher des Deutschen Angelfischerverbands dem Bericht zufolge. Wegen der Länge von bis zu zwölf Metern seien sie aus leichterem Material konstruiert, das jedoch Strom leiten könne. „Deshalb ist auch die Unfallgefahr so hoch“, wurde der Sprecher zitiert.

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