Facebook-Gründer sagt Ja zur Jagd

Ein kleiner Hinterhof, ein paar Menschen, zwei große Grills – so sieht das neueste Video von Facebook-Chef Mark Zuckerberg aus. Er sitzt vor seinem Laptop und erklärt seinen Followern, dass er mit ein paar Freunden Fleisch smoken und später das zweite Präsidenten-Duell schauen will. Nach gut elf Minuten und vielen unbedeutenden Fragen zu Grill-Equipment, Kleidung oder Zuckerbergs Privatauto will ein Nutzer
wissen, ob Zuckerberg wirklich jagt.

Der wirkt zwar im ersten Moment überrascht, erklärt dann aber, dass es ihm ein gutes Gefühl gibt und er sich dabei als Teil der Natur fühlt. Vor allem appelliert er an alle Fleischesser, dass man wissen müsse, woher sein Fleisch kommt. Außerdem schmeckten Dinge besser, wenn man sie selber koche, und doppelt so gut, wenn man das Tier selbst gejagt habe. Er jage jetzt seit gut vier oder fünf Jahren, komme aber nur selten dazu, weil er zu viel mit der Arbeit an Facebook zu tun habe.

Es ist nicht Zuckerbergs erstes Bekenntnis zur Jagd. 2011 hatte er angekündigt, nur noch essen zu wollen, was er selbst getötet habe – ein sehr bewusster Umgang mit der Ressource Fleisch. Im gleichen Jahr sah man den Facebook-Gründer dann bei der Bison-Jagd. Bei einer Präsentation war das Bild von ihm und der Trophäe in der Timeline erschienen. Zuckerberg ist kein Einzelfall. Auch in Deutschland, Österreich und der
Schweiz gibt es zahlreiche Prominente, die ihr Fleisch lieber direkt der Natur entnehmen, als es an der Supermarktkasse zu kaufen. Der einzige Unterschied: Es will sich fast niemand für seine Passion „outen“. Die Angst vor einem vermeintlichen Imageverlust scheint zu groß zu sein.

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