Erster ASP-Fall in Deutschland?

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bestätigt einen amtlichen Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg 

Der Wildschwein-Kadaver, der unter ASP-Verdacht steht, wurde nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt gefunden (Symbolbild: Marion Wellmann)

Der Wildschwein-Kadaver, der unter ASP-Verdacht steht, wurde nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt gefunden (Symbolbild: Marion Wellmann)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informierte am heutigen Abend (09.09.2020) in einer Pressemitteilung darüber, dass es in Brandenburg einen amtlichen Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest gibt.

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat den Verdacht bei einem Wildschwein-Kadaver festgestellt, der wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis gefunden wurde. 

Eine Probe des betreffenden Kadavers sei derzeit auf dem Weg zum Friedrich-Loeffler-Institut, dem nationalen Referenzlabor. Dort wird sie virologisch untersucht, heißt es aus dem Ministerium weiter.

Sobald die Analyse abgeschlossen ist, wird Bundesministerin Julia Klöckner morgen über das Ergebnis informieren.

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