Erneut toter Rotmilan im Kreis Plön

Ruhwinkel: Kieler Polizei ermittelt nach Fund eines toten Rotmilans

Der tote Rotmilan (Quelle: Polizeidirektion Kiel)

Der tote Rotmilan (Quelle: Polizeidirektion Kiel)

In den vergangenen Jahren kam es in Schleswig-Holstein immer wieder zu Funden von toten, mutmaßlich vergifteten Rotmilanen. In der jüngsten Vergangenheit setzte sich diese Serie leider im Bereich Rendswühren (Kreis Plön) fort, wo mehrere verendete Rotmilane aufgefunden worden sind. Bei zwei der Greifvögel wurde eine Vergiftung zweifelsfrei nachgewiesen. Bei den übrigen toten Tieren kann eine Vergiftung lediglich nicht ausgeschlossen werden.

Nachdem am Mittwoch der vergangenen Woche (15.07.2020) erneut ein toter Rotmilan im Kreis Plön, dieses Mal in der Gemeinde Ruhwinkel aufgefunden wurde, fanden am Montagnachmittag (20.07.2020) umfangreiche Ermittlungen durch Beamte des Kieler Bezirksreviers vor Ort statt. Die Polizisten unter der Ägide des Ermittlungsdienstes Umwelt- und Verbraucherschutz des Kieler Bezirksreviers setzten bei ihren Ermittlungen unter anderem auch eine Drohne und einen Baumkletterer ein. Die Drohne der Landespolizei sollte Bilder des verlassenen Horstes machen. Ziel des Einsatzes war es nämlich, Hinweise auf mögliche Giftköder zu bekommen.

Der Baumkletterer stellte schließlich fest, dass sich im Horst und dessen Umfeld keine Köder oder weitere tote Vögel befanden. Die Beamten stellten jedoch diverse Gegenstände sicher, die nun ausgewertet werden.

Die Untersuchung zur Todesursache des tot aufgefundenen Greifvogels ist noch nicht abgeschlossen. Die finalen Ergebnisse des Labors stehen noch aus.

Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 1580 mit dem Bezirksrevier Kiel in Verbindung zu setzen.

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