Ermittlungen nach Leichenfund auf Hochsitz dauern an

War eine gasbetriebene „Kanzelheizung“ für den Feuertod einer Frau in Meerbusch verantwortlich?

Ein Feuerwehrmann steht vor einem Polizeiauto (Symbolbild: Rico Löb)

Ein Feuerwehrmann steht vor einem Polizeiauto (Symbolbild: Rico Löb)

Am Mittwoch (27.01.2021), gegen 22:30 Uhr, wählte eine Autofahrerin den Notruf, weil sie Zeugin eines Brandes nahe der Uerdinger Straße in Meerbusch wurde. Feuerwehr und Polizei stellten am Einsatzort einen brennenden Hochsitz und eine tote Person fest (Wir berichteten).

Nach den Löschmaßnahmen übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Ursache des Feuers und zur Identität des aufgefundenen Brandopfers. Abschließende Untersuchungen stehen noch aus. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte es sich um eine Frau aus Meerbusch gehandelt haben, die sich berechtigt auf dem Hochsitz aufhielt.

In die Ermittlungen band die Polizei unter anderem einen Brandsachverständigen ein. Derzeit wird geprüft, ob ein mit Gas betriebenes Heizöfchen im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Feuers stehen könnte. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Beteiligung Dritter liegen nach Angaben der Kreispolizeibehörde des Rhein-Kreis Neuss derzeit nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

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