Enrico Braun röhrt sich zum Platzhirsch

Brandenburger setzt sich beim Hirschrufer-Wettbewerb auf der „Jagd und Hund“ durch.

Sieger des Hirschrufer-Wettbewerbs 2018

Sieger Enrico Braun (M.) zusammen mit Christoph Uffelmann (Zweitplatzierter, r.) und Thomas Soltwedel (Drittplatzierter). Foto: Anja Cord

Enrico Braun aus Brandenburg hat den Platzhirsch aus dem Vorjahr vom Thron geröhrt. Bei den 20. Deutschen Meisterschaften der Hirschrufer, die am Freitag während der Messe „Jagd und Hund“ in den Dortmunder Westfalenhallen stattfanden, hat Braun den Hirschruferwettbewerb gewonnen. Dabei setzte er sich gegen die starke Konkurrenz wie beispielsweise den Vorjahressieger Andreas Töpfer durch. Hinter Enrico Braun kam Christoph Uffelmann aus Bayern auf den zweiten Rang, den dritten Platz belegte Thomas Soltwedel aus Mecklenburg-Vorpommern.

Der Hobby-Jäger Braun, der in einem Rotwildrevier auf die Jagd geht, hat vor Jahren mit einer Gießkanne angefangen, die Hirsche zu imitieren, heißt es in einem Bericht der Welt. Später sei er auf das Ochsenhorn umgestiegen, zitiert ihn die Zeitung. 

Die Lock- und Rufjagd hat seit Jahrhunderten Tradition. Während der Brunftzeit des Rotwildes täuscht der Jäger dem „Platzhirsch“ einen Nebenbuhler vor, damit dieser aus der Deckung tritt und so besser beurteilt werden kann. Speziell bearbeitete Ochsenhörner, Tritonschneckengehäuse, Glaszylinder, das Heracleumrohr (der hohle Stängel des Riesenbärenklau) sowie eine Reihe von künstlich hergestellten Instrumenten dienen dabei der Ton-Verstärkung.

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