Doppelte Tierrettung

Feuerwehr Werne rettet Rehbock aus Zaun und Falke aus Schornstein 

Zwei Helfer stützten den Rehbock beim Eintreffen der Feuerwehr in der Bahnhofstraße (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)

Zwei Helfer stützten den Rehbock beim Eintreffen der Feuerwehr in der Bahnhofstraße (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)

Zwei gerettete Tiere in unter einer Stunde lautet die Bilanz der Löschgruppe 2 Langern und des Löschzugs 1 (LZ 1) Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne am gestrigen Donnerstag (28.05.2020):

Die LG Langern rette diesen Falken aus der Abgasanlage einer Verdichter-Turbine (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)

Die LG Langern rette diesen Falken aus der Abgasanlage einer Verdichter-Turbine (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)

Um 13:18 Uhr wurden die Löschgruppe 2 Langern und der Löschzug 1 (LZ 1) Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einer Tierrettung in die Erdgas-Verdichterstation alarmiert.

In der Abgasanlage einer Verdichter-Turbine war von Mitarbeitern ein Falke entdeckt worden, der sich nicht selbst befreien konnte. Den Einsatz übernahm die Löschgruppe Langern, so dass der LZ 1 wieder abrücken konnte. Mit Hilfe einer Steckleiter, über die eine Einsatzkraft in den Schornstein absteigen konnte, wurde der Vogel schnell befreit und konnte unverletzt in die Freiheit entlassen werden.

Noch auf der Rückfahrt zum Standort Stadtmitte wurde der LZ 1 von der Kreisleitstelle zu einer zweiten Tierrettung alarmiert:

In der Bahnhofstraße hatte sich ein Rehbock in einem Zaun verfangen und konnte sich ebenfalls nicht mehr selbstständig befreien. Hier waren bereits die Polizei und zwei Helfer vor Ort, die die Feuerwehr alarmierten.

Der Rehbock konnte sich nicht selbstständig befreien (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)

Der Rehbock konnte sich nicht selbstständig befreien (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)

Mit Hilfe eines hydraulischen Spreizers weiteten die Einsatzkräfte den Zaun so weit, dass der Rehbock befreit werden konnte. Er wurde an den zuständigen Jagdaufseher übergeben. Polizei und Jagdaufseher brachten das Tier anschließend zurück in die freie Natur.

Beide Einsätze waren gegen 14:05 Uhr beendet.

 

Erstellt mit Material der Freiwilligen Feuerwehr Werne.

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