Der „Rodewalder Rüde“ soll sterben

Neue Ausnahmegenehmigung zur Entnahme wird vorbereitet

Erneut im Fadenkreuz – der „Rodewalder Rüde“ (Beispielbild: Andrea Bohl)

Erneut im Fadenkreuz – der „Rodewalder Rüde“ (Symbolbild: David Mark/mlz)

Anfang vorvergangener Woche wurden im Landkreis Nienburg zwei Pferde gerissen, die mit acht weiteren Tieren auf einer Weide standen. Die Auswertung der DNA-Analysen hat einen Zusammenhang mit dem Rodewalder Rudel nachgewiesen. Die Prüfung des Rissvorfalls hat außerdem ergeben, dass das Rodewalder Rudel wie vermutet die problematischen Jagdtechniken zum Töten von ausreichend geschützten großen Huftieren vom Rüden GW717m übernommen hat und weiter anwendet.

„Daher wird aktuell eine neue Ausnahmegenehmigung zur Entnahme des Rodewalder Rüden vorbereitet", so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am heutigen Mittwoch (01.07.2020) im Niedersächsischen Landtag.

Treten nach einer Entnahme weitere Übergriffe auf, kann jeweils ein weiteres Mitglied des Rudels bis zum Ausbleiben von Schäden entnommen werden. Gegebenenfalls ist hierfür eine weitere Ausnahmegenehmigung erforderlich.

 

Quelle: Pressemitteilung des Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz vom 01. Juli 2020, Hannover

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