Der Bär ist da

Nach der „Bruno“-Tragödie: Diesmal soll es in Bayern besser laufen.

Braunbär vor einem Felsmassiv

Braunbär vor einem Felsmassiv. Foto: skeeze

Jetzt ist der Bär los in Bayern: Nachdem das scheue Tier in eine Fotofalle bei Schloss Linderhof tappte, gibt es wieder reichlich Tipps für den richtigen Umgang mit dem Einwanderer.

Sicher scheint: Die Bären-Angst ist wohl ein wichtiger Aspekt. Nicht nur der WWF, sondern auch der ADAC liefern schon Verhaltensregeln. Wohl die Wichtigste: Bloß nicht wegrennen, wenn der Bär kommt. Da gilt die Wette, dass gute Ratschläge zumindest dem Tier kaum helfen. Gefährlich kann so ein Bär wohl werden. Das Kunststück, die Menschen dennoch in Sicherheit zu wiegen, ist in Bayern schon einmal nicht geglückt.

Im Gegensatz zu Braunbär „Bruno“, der seinen Ausflug durchs weißblaue Oberland mit dem Leben bezahlte, ist der neue Zuwanderer eher zurückhaltend. Mehr als Wildkamera-Fotos und einen Kothaufen gibt es bisher nicht. So hat er bisher sogar die Wandersaison ohne Begegnungen der gefährlichen Art überstanden.

Wie an dieser Stelle schon mal erläutert, hängt das Schicksal des Bären wohl auch davon ab, ob ihn die Fans in Ruhe lassen. Bei „Bruno“ gingen sie in Scharen zum Bär-Gucken in die Berge. Und der WWF warnt auch jetzt davor, Brotzeitreste in der Natur zurück zu lassen. Merke: Bären sind schneller als Mountainbiker. Und schneller auf jedem Baum als Kletter-Profis. Auch der Natur nebst Tierwelt tut es also gut, wenn ein paar Seitentäler frei von Freizeitaktivitäten bleiben.

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