Bullen töten zwei Menschen in Lorsch

Jäger erschießt geflohenen Bullen zur weiteren Gefahrenabwehr

Bullen auf einer Weide (Symbolbild: sandid)

Bullen auf einer Weide (Symbolbild: sandid)

Am Montagvormittag (26.04.2021) ereignete sich ein tragischer Unglücksfall im südhessischen Lorsch (Kreis Bergstraße). Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilt, wurden ein Mann und eine Frau von zwei Bullen getötet.

Gestern gegen 11:00 Uhr wurden der Polizei zwei aus einem landwirtschaftlichen Betrieb "In den Langen Ruten" in Lorsch entlaufene Bullen gemeldet. Eines der Tiere konnte noch vor dem Eintreffen der Polizei wieder eingefangen werden. Der zweite Bulle entfernte sich jedoch bis an die mehrere hundert Meter entfernte Weschnitz. Jeglicher Versuch das Tier einzufangen scheiterte. Wiederholt entkam der Bulle aus einer aus Fahrzeugen errichteten Umzäunung und drohte unkontrolliert weitere Personen zu gefährden. Aus diesem Grund wurde das Tier gegen 12:20 Uhr von einem Jäger erschossen. Neben der Polizei, waren unter anderem auch die Tierrettung, Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Im Stall des landwirtschaftlichen Betriebes wurden eine tote Frau und ein toter Mann, vermutlich Mutter und Sohn im Alter von 81 und 56 Jahren, gefunden, die den Bullen vor ihrem Ausbruch offenbar zum Opfer fielen. Bei den Personen dürfte es sich nach gegenwärtigem Ermittlungsstand der Polizei um die Betreiber des Hofes handeln.

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