Auswildern verboten

Norwegen stoppt Jäger-Aktion: 5.000 Fasane und 2.500 Rebhühner müssen in der Voliere bleiben

Fasan im Flug (Symbolbild: Mabel Amber)

Fasan im Flug (Symbolbild: Mabel Amber)

So weit kann´s kommen: Unter dem Druck von Tierrechtlern haben Norwegens Behörden eine bereits genehmigte Auswilderungsaktion des Verbands der Vogelhundbesitzer untersagt. Nun wird gerätselt, was mit den bereits ausgebrüteten Vögeln passieren soll.

Klar scheint: Den Hundeführern geht es nicht darum, Volieren-Vögel zu jagen. Sie wollen vielmehr einen Bestand von Fasanen und Rebhühnern aufbauen, um in Regionen mit gemäßigtem Klima ihre auf die Schneehuhn-Jagd spezialisierten Hunde zu trainieren.

Das Gegenargument der Vogelschützer und Tierrechtler: Den ausgewilderten Tieren droht Verhungern und Erfrieren im rauhen norwegischen Klima. Die 15.000 Mitglieder des Vogelhund-Clubs halten dagegen, dass es um Trainingsmöglichkeiten für ihre Hunde außerhalb der Schneehuhn-Regionen gehe – und um eine Bereicherung der Fauna.

Da die Auswilderungsaktion bereits genehmigt war, sitzt der Hundeclub nun auf den bereits angeschafften Tieren. Diese erwartet nun ein Leben im Käfig – oder die Schlachtung.

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