Auslandsjagd: Prinz William sieht überzeugende Argumente dafür

Prinz William

Foto: Robert Payne/Prince William / wikipedia.org

Prinz William, der Herzog von Cambridge, hat in einem aktuellen Interview mit ITV News unter anderem Stellung zur kommerziellen Jagd bezogen. Das berichtet express.co.uk. Darin sagt er zwar, dass die kommerzielle Jagd sicher nicht für jeden das Richtige sei und er sich persönlich nicht vorstellen könne, für die Jagd auf ein Tier zu bezahlen. Andererseits gebe es jedoch durchaus Argumente für eine regulierte, kommerzielle Bejagung. Bedingung dafür sei, dass das von den Jägern gezahlte Geld in die Erhaltung anderer existenzbedrohter Spezies fließe – wie es auch jetzt in den meisten Fällen passiert (wir berichteten). Dies gelte für die Trophäenjagd in Afrika und auch überall anders in der Welt. 

Weiter heißt es in dem Interview mit Prinz William, dass er nicht allein diese Ansicht vertrete. Er sei überzeugt, dass auch viele hervorragende Naturschützer denken, dass es einen Platz für die kommerzielle Jagd gibt, solange eine gewisse Balance eingehalten werde.

Bereits gestern berichtete digitalspy.com über Aussagen Prinz Williams, die zunächst fälschlicherweise als Bekenntnis gegen die Trophäenjagd aufgefasst wurden. William sagte darin, dass es einen massiven Wandel geben müsse um die „ikonische Spezies“ der Nashörner in Afrika zu retten. Zudem sagte er, dass es nicht nur für zukünftige Generationen traurig sei, sondern auch verheerend für die Menschheit, wenn man sich zurücklehnen würde und nichts gegen das Aussterben bedrohter Spezies unternehmen würde.

Das könnte Sie auch interessieren

Folgen Sie uns!