Ausflug mit fatalem Ende: Rehbock schwimmt im Ärmelkanal

Der Badeausflug eines Rehbocks im Ärmelkanal nahm kein gutes Ende. Auf dessen kilometerlanger Tour zwischen der Isle of Wight und dem britischen Festland nahe Portsmouth missglückte der Rettungsversuch durch Privatpersonen.

Blick aufs Meer

Symbolbild: Achim Faust

Ob das heiße Sommerwetter der Auslöser war, ist natürlich nicht bekannt. Allerdings suchte ein Rehbock gezielt das kühle Nass des Atlantiks auf und schwamm mehrere Kilometer entlang der britischen Küste, berichtet der Focus. Das Wildtier stammte vermutlich aus den küstennahen Wäldern der Isle of Wight, vermuten die Behörden. Auf seinem Weg durch den Ärmelkanal in Richtung britischer Festlandküste habe der Bock knapp sechs Kilometer schwimmend zurückgelegt.

Als es in der Nähe von Portsmouth entdeckt wurde, wirkte das Tier verwirrt und habe mehrfach versucht an Land zu gehen – allerdings ohne Erfolg. Die zwischenzeitlich alarmierten Rettungskräfte fanden es wieder 200 Meter von der Küste entfernt im offenen Meer und hielten den Bootsverkehr von dem tapferen Schwimmer ab. Während auf einen Spezialisten für Tierrettung gewartet wurde, starteten Privatpersonen aber auf eigene Faust einen Rettungsversuch.

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Der eingetroffene Experte, Anton Phillips, konnte dem Bericht zufolge nur untätig beobachten, wie das Reh von einem Boot aus per Lasso eingefangen werden sollte. „Das war tragisch. Wenn sie den Rehbock alleingelassen hätten, wäre ihm vermutlich nichts passiert.“ So aber wurde das Tier schwer verletzt und schluckte viel Wasser. Phillips unternahm zwar einen beherzten Rettungsversuch durch Mund-zu-Nase-Beatmung, konnte dem Rehbock aber nicht mehr helfen. Der Ausflug durch den Ärmelkanal endete tödlich.

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