Aufgeklärt: Jagdhund starb durch tragischen Unfall 

Swimmingpool

Der Ende Juli in einem Swimmingpool im nordrhein-westfälischen Borghorst aufgefundene Jagdhund ist doch nicht von Tierquälern getötet worden. Diese überraschende Erkenntnis gab die Polizei Steinfurt bekannt.

Nach der Rückkehr der Hauseigentümer aus dem Urlaub konnten die Ermittler jetzt eine Videoaufnahme auswerten. Eine am Haus angebrachte Kamera zeichnete demnach auf, dass der Deutsch Drahthaar am 28. Juli gegen 21.15 Uhr selbstständig zu dem Pool gegangen und beim Trinken hineingestürzt war. Dem Tier gelang es dann nicht, sich aus dem Wasser zu befreien. Stattdessen löste sich von der Abdeckplane des Pools eine Leine, die sich um die Vorderläufe des Hundes wickelte und dabei immer mehr zuzog. Laut Polizei ist somit ein Fremdverschulden definitiv auszuschließen.

Da zunächst ein besonders widerwärtiger Fall von Tierquälerei vermutet worden war (wir berichteten), schlugen die Wellen der Empörung entsprechend hoch – vor allem in den sozialen Netzwerken. Der Hegering Steinfurt setzte sogar eine Belohnung von 6000 Euro für Hinweise aus (wir berichteten). 

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