ASP-Verdachtsfall in Potsdam

Verdacht eines Falles von Afrikanischer Schweinepest in unmittelbarer Nähe zu Berlin

Eine Wildschweinbache im Schnee (Foto: Gaby Stein)

Eine Wildschweinbache im Schnee (Foto: Gaby Stein)

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat gestern Abend (07.01.2021) einen Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) unmittelbar an der Grenze zu Berlin gemeldet. Der Fundort befindet sich in Potsdam, Groß Glienicke, an der Grenze zum Bezirk Spandau.

Der Tier-Kadaver wird in das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) in Riems (Mecklenburg-Vorpommern) zur weiteren Abklärung transportiert.

Brandenburgs Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP-Krisenstabs: „Seit September kämpfen wir gegen eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest von der polnischen Grenze Richtung Westen. Gleichzeitig ist es jedoch jederzeit möglich, dass der Erreger auch über lange Strecken durch den Menschen weitergetragen wird. Über den Verdachtsfall in Potsdam sind wir in enger Abstimmung mit Berlin, die betroffenen Landkreise und Behörden sind informiert. Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden wir unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen einleiten.“

 

Quellen: Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung Berlin/Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

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