Angler wehrt sich mit Video gegen „Lügenbericht“

„Facebook-Star“ Marco Wagner nimmt auf seine Weise Stellung zu einem einseitigen Medienbericht über das Fischen.

Fischer

Symbolbild: ClaudioKapeller

Mit einem fünfminütigen Plädoyer für das Fischen hat sich jetzt der österreichische „Facebook-Star“ Marco Wagner über Kritik an seinem Hobby und das eigenartige Vorgehen der „Kleinen Zeitung“ Luft gemacht. Das Blatt hatte einseitige Aussagen des „Aktiven Tierschutzes Steiermark“ veröffentlicht, nachdem Wagner Fotos von Fischen bei Facebook postete. 

„Wahnsinn“ nannte Wagner den Vorfall. „Wenn ich fischen gehe, steht das gleich in der Zeitung?“ Die Redaktion habe den „Lügenbericht“ gebracht, ohne zuvor mit ihm gesprochen zu haben. Erst nach der Veröffentlichung habe sich die Zeitung bei ihm gemeldet. Mittlerweile sei der Bericht spürbar verändert worden.

In dem Text schildert die „Fisch-Expertin“ Angelika Nistl-Janssen ihre Sicht der Dinge. Besonders stört sie sich am Auftauchen von Fisch-Fotos in den sozialen Netzwerken. „Das Trophäenangeln hat in den letzten Jahren an Beliebtheit zugenommen“, erklärte die Fisch-Fachfrau. Der zu Beginn erwähnte Marco Wagner kommt im weiteren Verlauf nicht zur Sprache. Daher wehrte er sich nun auf seine Weise – mit der Video-Botschaft an seine fast 217.000 Facebook-Abonnenten. Das Feedback veranlasste Wagner zu einem erfreuten Kommentar: „So viele Reaktionen, soviele Diskussionen! Ich finds einfach geil das alle Fischer sich zusammen tun und sich quasi gegen diese ‚lächerlichen‘ Anschuldigungen wehren !!!!“

Journalistisch fragwürdig präsentierten sich österreichische Medien erst Anfang des Jahres im Zusammenhang mit dem Tierrechte-Aktivisten Martin Balluch. Damals fiel auf, dass Zeitungen die Darstellungen des „Vereins gegen Tierfabriken“ unhinterfragt präsentierten und mit zum Teil reißerischen Anti-Jagd-Überschriften versahen (wir berichteten). Marco Wagners Video erinnert darüber hinaus an einen Film, in dem der bekannte Angler Matze Koch mit den Tierrechtlern von Peta abrechnete (wir berichteten).

Hier geht es zum Facebook-Video von Marco Wagner.

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