Afrikanische Schweinepest in Brandenburg 

Weitere Fälle bestätigt. Erneuter Fallwildfund außerhalb Kernzone.

Drei Wildschweine an einer Wasserstelle im Wald (Foto: Michal Renčo)

Drei Wildschweine an einer Wasserstelle im Wald (Foto: Michal Renčo)

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat bei 14 weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Zahl der bestätigten ASP-Fälle im Land Brandenburg steigt damit auf 610.

Ein Fallwildfund liegt wenige hundert Meter außerhalb des Kerngebietes im Landkreis Märkisch-Oderland. Der gefundene Kadaver wurde innerhalb der Weißen Zone und somit im „Gefährdeten Gebiet“ gefunden, aber außerhalb des bestehenden umzäunten Kerngebietes in Märkisch-Oderland.

Der äußere Ring der Weißen Zone ist mit einem festen Zaun bereits komplett umschlossen. Durch den neuen Fund muss die Gebietskulisse angepasst werden, das Kerngebiet wird erneut erweitert, die Fallwildsuche mit Unterstützung von Kadaversuchhunden, einem Hubschrauber und Drohnen in der unmittelbaren Umgebung um den neuen Fundort intensiviert.

ASP_Brandenburg_05_02

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, 05. Februar 2021, Potsdam

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