25 neue ASP-Fälle in einer Woche

Belgien: Afrikanische Schweinepest weiter auf dem Vormarsch.

Bache mit Frischlingen

Foto: domeckopol

Quelle: Agence fédérale pour la sécurité de la chaîne alimentaire (AFSCA)

Karte des belgischen Beobachtungsgebietes Quelle: Agence fédérale pour la sécurité de la chaîne alimentaire (AFSCA)

Nach einem relativ ruhigen Monatsanfang im April flammt die Afrikanische Schweinepest (ASP) in unserem Nachbarland Belgien wieder auf. In der vergangenen Woche wurde bei 23 tot aufgefundenen Wildschweinen und bei zwei erlegten Tieren der ASP-Virus nachgewiesen. Dies berichtet das niederländische Fachmagazin Boerderij, mit Bezug auf Zahlen der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). Die kommerzielle Schweinehaltung sei weiterhin jedoch nicht betroffen.

Trotz dieses Peaks zum Monatsende April sind die Infektionszahlen in Relation zu den Vormonaten Februar und März rückläufig. In beiden Monaten gab es jeweils Wochen mit über 60 neu gemeldeten Fällen.

Die Gemeinde Tintigny, die sich im Zentrum des belgischen Beobachtungsgebietes befindet, war heuer mit acht Fällen von 25 am stärksten betroffen. Sie durchbrach mit über 204 nachgewiesenen Fällen seit dem Ausbruch der ASP im September 2018 die 200er Marke. Es folgen die Gemeinden Meix-devant-Virton mit 191 Fällen und Étalle mit 125 Fällen. Die Zahl der Infektionsfälle in Belgien erhöhte sich damit insgesamt auf 765 Fälle.

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