18 illegale Schrotflinten vom Zoll sichergestellt

Ein Pole wurde beim Versuch Schrotgewehre aus Frankreich nach Polen zu schmuggeln bei Anröchte vom Zoll gestellt

Die vom Zoll sichergestellten Waffen aus Frankreich (Foto: Zoll)

Die vom Zoll sichergestellten Waffen aus Frankreich (Foto: Zoll)

Beamte des Hauptzollamtes Bielefeld stellten auf der BAB 44 18 illegal eingeführte Schrotgewehre sicher, berichtet das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag (01.10.2020).

Bereits am 23. September kontrollierten Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamtes Bielefeld auf der BAB 44 in Höhe von Anröchte einen polnischen Kleintransporter. Der Fahrer gab an auf dem Rückweg von Frankreich nach Polen zu sein und antike Möbel und Gegenstände geladen zu haben, da er Antiquitätenhändler sei.

Die Fragen der Beamten nach mitgebrachten Waren, Wertgegenständen, verbotenen Gegenständen, Waffen und Betäubungsmitteln verneinte der polnische Fahrer des Transporters. Bei der Kontrolle der Ladung konnten die Zöllner durch einen Ritz in der Rückwand einer alten Kommode eine grüne Tasche sehen. Auf die Frage, was sich denn in der Kommode befinde, gab der Fahrer an, dass diese leer sein.

Um diesen Widerspruch aufzulösen räumten die Zöllner die Kommode frei und kontrollierten den Inhalt. Zum Vorschein kamen drei Einkaufstaschen mit insgesamt 37 Gewehrteilen. Zusammengesetzt ergaben die Waffenteile 18 funktionsfähige französische Schrotflinten.

Eine für die Ein- und Durchfuhr von Deutschland nach Polen notwendige Verbringungsgenehmigung nach dem deutschen Waffengesetz konnte der Mann nicht vorweisen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet und die 18 Flinten sichergestellt. Die Ermittlungen wurden vom Zollfahndungsamt Essen übernommen.

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