17-Jährige vom DLRG vor Wildschwein gerettet

Wasserrettung mal anders: Dieses mal rückte diese nämlich für einen tierischen Vorfall aus, um eine junge Frau aus einer misslichen Lage zu befreien.

Wildschwein am Wasser

Symbolbild: Mariusz Grzeskowiak

„Person im Wasser“ – unter diesem Notruf wurde die Wasserrettung der DLRG am Samstag ins bayerische Donaustauf (Regensburg) gerufen. Eine Paddlerin auf der Donau hatte Hilferufe gehört und direkt entsprechend Hilfe beordert. Als die freiwilligen Helfer mit Rettungsbooten das Wasser absuchten, fanden sie dort aber niemanden. „Im Einsatzverlauf stellte sich dann heraus, dass sich die nach Hilfe rufende Person nicht im Wasser, sondern auf einem Baum in Ufernähe befand“, sagte Max Naumann, Einsatzleiter der DRLG Regensburg gegenüber der Mittelbayerischen.

Eine 17-Jährige sei bei ihrem Ausflug in die Natur einem Wildschwein begegnet. Da sie von diesem dem Bericht zufolge verfolgt wurde, flüchtete sie auf einen Baum im Schilf. „Als die Retter sie fanden, saß sie in ungefähr drei Metern Höhe auf dem Baum. Dort war sie offenbar schon seit mehreren Stunden gesessen“, erklärte Naumann. Nachdem Polizei, Feuerwehr und Wasserrettung die junge Frau aus ihrer Lage befreiten, konnte sie unverletzt nach Hause gebracht werden. Vom Wildschwein fehlte jede Spur.

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