Vortragsankündigung

10. Seminar „Jagd und Ethik“ auf Hohenroth

Die „Afrikanische Schweinepest“. Neue Gefahren für Wildschweine und Jäger.

Wildschweine

Foto: tomkevicius

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) stellt in Deutschland Schweinehalter und Jäger vor ganz neue Herausforderungen. Außer in der Tschechischen Republik, ist es bislang nirgends gelungen die Ausbreitung der Seuche zu stoppen.

Zu dieser Thematik findet am 16. August 2019 das 10. Seminar „Jagd und Ethik“ unter der Überschrift „Die Afrikanische Schweinepest. Neue Gefahren für Wildschweine und Jäger“ im Forsthaus Hohenroth in Netphen statt.

Kommt es bei uns in Deutschland zum Ausbruch der Seuche, stellen sich viele Fragen:

  • Gibt es überhaupt jagdliche Maßnahmen, die helfen können?
  • Was bedeutet der Ausbruch der ASP für das Vertrauensverhältnis zwischen Jägern und Landwirten?
  • Sind Jäger bei Maßnahmen, die eindeutig nicht unter Jagd, sondern Seuchenbekämpfung fallen (u. a. Wegfall des Muttertierschutzes) überhaupt die richtigen Ansprechpartner?
  • Welche Hilfen können betroffene Reviere erwarten (Bergung, Vermarktung, Entsorgung)?
  • Welche Entwicklungen sind nach Ausbruch der ASP auf die Pachtpreise zu erwarten?
  • Welche – auch psychischen – Belastungen sind beim Umgang mit den massiven Folgen der ASP bei allen Betroffenen zu befürchten und wie kann man damit umgehen?

Zur Beantwortung dieser Fragen gibt es Vorträge von Fachleuten und eine anschließende Diskussion:

Rolf Allman, vom Chemischen Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe referiert zum Thema „ASP – ein Virus von großer Tragweite“;

Prof. Dr. Sven Herzog, aus dem Fachbereich Wildökologie und Jagdwirtschaft der TU Dresden, widmet sich dem Aspekt „Fake News und Fakten: Das Schwarzwild und die Afrikanische Schweinepest“

und

Dr. Ludger Belke, Leiter Kreisveterinäramtes Siegen-Wittgenstein, wird in seinem Vortrag „Der Ausbruch, was nun? Ausbruchsszenario aus amtstierärztlicher Sicht“, die Maßnahmen ansprechen, die bei einem Ausbruch der ASP ergriffen werden müssen.

Ansprechpartner sind:

Matthias Kruse, Chefredakteur Rheinisch-Westfälischer Jäger und Diethard Altrogge, Leiter des Reginalforstamts Siegen-Wittgenstein

Veranstalter:

Verein Waldland Hohenroth/Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein

Dauer

ca. 3 Stunden

Beginn ist um 15:30 Uhr – Das Ende bildet um 19 Uhr eine Diskussion mit anschließendem Schlusswort

Treffpunkt

Forsthaus Hohenroth (Waldlandhaus)

Kosten

10,00 € pro Person

Leistungen

Begrüßungskaffee, Getränke, Imbiss

Anmeldung

nicht erforderlich

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