Wolfsnachweis im Kreis Paderborn

Die Identität des Wolfes, dessen Kot Ende März in einem Waldstück bei Lichtenau gefunden worden war, konnte nicht ermittelt werden.

Die Identität des Wolfes konnte nicht geklärt werden (Beispielbild: Rain Carnation)

Die Identität des Wolfes konnte nicht geklärt werden (Beispielbild: Rain Carnation)

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW () bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Paderborn.

Am 28. März 2020 wurde in einem Waldgebiet bei Lichtenau Raubtierkot gefunden. Die genetische Untersuchung durch das Forschungsinstitut Senckenberg hat nachgewiesen, dass dieser Kotfund von einem Wolf stammte. Die Identität des Wolfes konnte nicht ermittelt werden.

Die Stadt Lichtenau liegt in der Pufferzone zum Wolfsgebiet Senne. Den Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Senne und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.

Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Senne, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter https://wolf.nrw/wolf.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen vom 15. Juli 2020, Recklinghausen

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