Wolf bei Bitburg überfahren

Senckenberg-Institut in Gelnhausen bestätigt DNA-Probe als Wolf GW1835m

Wolf (Foto: © Landesforsten RLP/Jonathan Fieber)

Wolf (Foto: © Landesforsten RLP/Jonathan Fieber)

Das am 8.11.2020 tödlich überfahrene Tier auf der B51 in der Verbandsgemeinde Bitburger Land war tatsächlich ein Wolf. Es handelt sich um den schon aus Südhessen bekannten Wolfsrüden GW1835m. Der wurde am 14.09.2020 bei Ober-Modau nachgewiesen und hielt sich möglicherweise seit mindestens Mai 2020 in Südhessen auf. Sein genetisches Profil (Genotyp) lässt sich deutlich den Wölfen aus dem Alpenraum zuordnen.

GW1835m ist nach GW1554m („Billy“) der zweite Wolf, der in der Eifel nachgewiesen wurde. Seit 1. November ist dort das Präventionsgebiet Eifel-West in Kraft, Weidetierhalterinnen und -halter können dort Förderungen für Präventionsmaßnahmen beantragen. Von „Billy“ gibt es seit Juli keinen Nachweis mehr. Somit gibt es derzeit keinen Hinweis auf einen Wolf im Präventionsgebiet Eifel-West.

 

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz vom 20. November 2020, Mainz

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