Schalenwildjagd trotz Ausgangssperren 

Was trotz verschärften Corona-Regelungen mit Ausgangssperren weiterhin möglich ist, zeigt der LJV-BaWü.

Jäger mit Fernglas auf einer offenen Leiter (Foto: Michael Kienzler)

Jäger mit Fernglas auf einer offenen Leiter (Foto: Michael Kienzler)

Wie das Ministerium Ländlicher Raum des Landes Baden-Württemberg am 13.12.2020 mitteilte, sind trotz der verschärften Corona-Regelungen mit Ausgangssperren weiterhin möglich:

 

1. Bewegungsjagden zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung unter Einhaltung von Hygienevorschriften

 

2.Einzeljagden auf Schwarzwild oder anderes Schalenwild: Hier gelten die Ausführungen zu Bewegungsjagden entsprechend, da auch sie überwiegend der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dient und im Freien stattfindet.

Die Ausgangsbeschränkungen des § 1a CoronaVO gelten nicht für die Einzeljagd auf Schwarzwild und sonstiges Schalenwild.

Die Wohnung darf für eine Einzeljagd, die nicht der Tierseuchenprävention dient, hingegen nur zwischen 5 Uhr und 20 Uhr verlassen werden (§ 1a Absatz 3 Nr. 6 CoronaVO). D.h. Schwarzwildbejagung während der nächtlichen Ausgangssperre ist zulässig!

Weitere zu beachtende Einzelheiten sind dem Erlass des MLR zu entnehmen.

Achtung:  Zu beachten sind außerdem weitergehende Regelungen in Allgemeinverfügungen von Kommunen und Landkreisen.

 

Quelle: Mitteilung des Landesjagdverbands Baden-Württemberg e. V. vom 13. Dezember 2020, Stuttgart

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