Rheinland-Pfalz hat eine neue Jagdkönigin

Joeline Remy-Weber aus Bad Marienberg ist die neue rheinland-pfälzische Jagdkönigin. Die 24-Jährige kommt aus einer Familie mit jagdlicher Tradition und möchte die Jagd und dessen Nutzen einer breiten Bevölkerung näherbringen. 

LJV-Präsident Dieter Mahr, die amtierenden Jagdkönigin Joeline Remy-Weber und die Jagdkönigin des Jahres 2019, Dhana Hilgert (Foto: LJV RLP)

LJV-Präsident Dieter Mahr, die amtierenden Jagdkönigin Joeline Remy-Weber und die Jagdkönigin des Jahres 2019, Dhana Hilgert (Foto: LJV RLP)

Vor rund fünf Jahren löste Joeline Remy-Weber ihren ersten Jagdschein. Von ihrem Vater und Großvater wurde sie schon in früher Kindheit jagdlich geprägt. Durch gemeinsame Ansitze näherte sich die 24-jährige Westerwälderin dem Thema Jagd auch ganz praktisch an und so entbrannte ihre Leidenschaft für das Waidwerk. „Nach all den unvergesslichen Momenten auf der Jagd mit meinem Vater und Großvater konnte ich schließlich nicht anders, als selbst den Jagdschein zu machen“, gibt sie zu. „Jagd ist für mich so vieles mehr als Naturerlebnis oder Wildtiermanagement – sie ist sinnvoll und sinnstiftend, notwendig und spannend.“

Als rheinland-pfälzische Jagdkönigin will sie die Vielfalt der Jagd der Allgemeinheit vorstellen und mit Vorurteilen aufräumen. „Die Jägerschaft wird oft in Schubladen gesteckt, in die sie nicht hineingehört. Mit meiner Tätigkeit als Jagdkönigin möchte ich dazu beitragen, die Jagd ins richtige Licht zu rücken“, sagt Remy-Weber. „Nicht jeder hat das Glück, durch Familie, Freunde oder Bekannte, Einblick in die Jagd zu erhalten. Genau mit diesen Menschen möchte ich ins Gespräch kommen.“

Vor rund fünf Jahren löste Jagdkönigin Joeline Remy-Weber ihren ersten Jagdschein (Foto: LJV RLP)

Vor rund fünf Jahren löste Jagdkönigin Joeline Remy-Weber ihren ersten Jagdschein (Foto: LJV RLP)

Für Joeline Remy-Weber, der nun schon 7. rheinland-pfälzischen Jagdkönigin, gab die Begegnung mit einem kleinen, neugierigen 7-jährigen Jungen, den Anstoß, sich für die jagdliche Öffentlichkeitsarbeit zu engagieren. „Der Sohn einer Arbeitskollegin hatte eine Gruppe von Jägern bei einer Drückjagd beobachtet und seiner Mutter gefragt, was die Männer denn dort machen würden“, erinnert sich Jagdkönigin Joeline I. „Da die Kollegin mit ihrem Latein schnell am Ende war, kam ich ins Spiel. So hatte ich Gelegenheit, einem wirklich wissbegierigen Jungen jegliche Fragen zum Thema Jagd zu beantworten und für das Thema zu begeistern.“

Dieses Ereignis hinterließ Spuren bei der passionierten Jägerin Remy-Weber. „Die Jagd, wie wir sie lieben und leben, verdient Aufklärung und volksnahe Öffentlichkeitsarbeit. Es liegt an uns Jägerinnen und Jägern, unsere Leidenschaft für die Jagd und den damit verbundenen Nutzen für die Gesellschaft einer breiten Bevölkerung näher zu bringen. Wir können vor allem auch junge Menschen über diese außergewöhnliche Passion aufklären und somit Verständnis und Akzeptanz erreichen“, sagt Jagdkönigin Joeline I.

Eigentlich hätte die Amtszeit von Jagdkönigin Joeline I. mit ihrer Inthronisierung am Landesjägertag am 15. Mai offiziell begonnen, doch durch die Corona-bedingte Absage der Jahreshauptversammlung des Landesjagdverbandes musste die Inthronisierung verschoben werden. Offiziell übernimmt Joeline Remy-Weber das Amt der rheinland-pfälzischen Jagdkönigin am 9. Juni. „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen des Verbandes und hoffe, dass ich die breite Öffentlichkeit über die Jagd aufklären kann“, sagt Remy-Weber. „Es erfüllt mich mit Stolz, das Amt der rheinland-pfälzischen Jagdkönigin ausüben zu dürfen und blicke mit freudiger Erwartung auf die vor mir liegenden Aufgaben“.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landesjagdverbands Rheinland-Pfalz vom 9. Juni 2020, Gensingen

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