Ranzender Fuchs löst Polizeieinsatz aus

Hund gesucht, Fuchs gefunden

Fuchs im Schnee (Beispielbild: marxilein)

Fuchs im Schnee (Beispielbild: marxilein)

Aus Sorge verständigte ein Mann aus Erlenbach, einem Stadtteil von Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz, am späten Montagabend (04.01.2021) die Polizei.

Kurz vor Mitternacht teilte der 49-Jährige den Beamten mit, dass ihm über mehrere Stunden immer wieder das helle Bellen eines Tieres aufgefallen sei, das sich offenbar im Freien zwischen Erlenbach und Morlautern aufhielt, berichtet das Polizeipräsidium Westpfalz. Der Mann mutmaßte, dass hier möglicherweise ein Hund auf eine Notlage seines Herrchens aufmerksam machen will und griff zum Hörer.

Eine Polizeistreife nahm sich der Sache an und machte sich auf die Suche. Vor Ort kam auch den Beamten das Geräusch zu Ohren - und ließ sie schmunzeln: die Polizisten kannten sich offenbar besser in der Natur aus und waren sich ziemlich sicher, dass es sich um das Bellen eines Fuchses handelt, der sich auf Brautschau befindet. Da bei Füchsen die Ranzzeit (Paarungszeit) begonnen hat, in der sich die Lautäußerungen Reinekes bisweilen auch nach hohem Hundegebell oder einem heiseren Schrei anhören können, ist diese Annahme sehr wahrscheinlich genau richtig.

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