Metzger in NRW als Hilfspersonen anerkannt

Jäger dürfen in Nordrhein-Westfalen die Hilfe eines Metzgers in Anspruch nehmen und danach die hygienisch einwandfreien Portionen direkt vermarkten.

Mithilfe eines Metzgers ist in dessen Räumen einen hohen Hygienestandard bei der Gewinnung von Wildfleisch gewährleistet (Symbolbild: Free-Photos)

Mithilfe eines Metzgers ist in dessen Räumen einen hohen Hygienestandard bei der Gewinnung von Wildfleisch gewährleistet (Symbolbild: Free-Photos)

Die eigentlich sogar europaweit einheitlichen Regelungen zur Fleischhygiene werden von einzelnen Behörden in Deutschland augenscheinlich sehr unterschiedlich ausgelegt. Das verunsichert aktuell Jäger, Metzger und Verbraucher gleichermaßen.

Für Nordrhein-Westfalen gilt seit Jahren: „Die Abgabe von kleinen Mengen Wildbret aus der Decke/Schwarte geschlagen, ggf. zerwirkt gilt auch als Direktabgabe an Endverbraucher, wenn dies mithilfe eines Metzgers in dessen Räumen geschieht, die Vermarktung aber ausschließlich über den Jäger erfolgt. Dies wird vom Umweltministerium NRW akzeptiert, da die Mithilfe eines Metzgers in seinen Räumen einen hohen Hygienestandard bei der Gewinnung von Wildfleisch gewährleistet.“

 

(Quelle: „Wildbrethygiene – ein Praxis-Leitfaden für NRW“; auch zum kostenlosen Download auf der Homepage des Landesjagdverbandes: https://bit.ly/2Sdp0pC )

 

Quelle: Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e. V.

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