Luchs Mira in Thüringen angekommen

Erster Nachweis eines weiblichen Luchses im Thüringer Schiefergebirge

Luchs Mira (Foto: Alexander Müller)

Luchs Mira (Foto: Alexander Müller)

Nach ersten Fotofallenbildern eines Luchses im Thüringer Schiefergebirge ist dem Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs im Umweltministerium jetzt die Identifizierung gelungen. Es handelt sich um den weiblichen Luchs Mira.

Luchs Mira (Foto: Alexander Müller)

Luchs Mira (Foto: Alexander Müller)

Sie wurde 2019 in der Woiwodschaft Westpommern (Polen) im Rahmen eines von der EU geförderten Life-Projektes ausgewildert. Sie hatte bereits in Polen eine beträchtliche Strecke zurückgelegt, bevor sie Ende 2020 nach Deutschland kam.

Bewegungsdaten sind durch die GPS-Funktion des Senderhalsbandes nutzbar, fielen bei Mira allerdings zwischenzeitlich aus. Eine Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums hatte gemeinsam mit dem örtlichen Jagdausübungsberechtigten sowie dem zuständigen Revierförster Mira geortet. Nun soll durch weiteres Monitoring herausgefunden werden, ob Mira nur zu Besuch ist, oder bleiben wird.

Das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs nimmt in diesem Zusammenhang gerne Hinweise wie z.B. Sichtbeobachtungen oder Meldungen zu Rissen unter der zentralen Rufnummer 0361 57 3441-941 entgegen.

 

Quelle: Meldung des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz vom 15. Januar 2021, Erfurt

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