LJV Sachsen geht neue Wege in der Mitgliederkommunikation

Um mit den Jägern direkt ins Gespräch zu kommen, hat der Landesjagdverband Sachsen e. V. erstmals zwei Regionalkonferenzen, am 29. Oktober in der Region Zwickau und am 30. Oktober in der Oberlausitz, mit sehr positiver Resonanz durchgeführt.

Rothirsche im Offenland.

Rothirsche im Offenland. Foto: Martina Janochová

Trotz der neuen Medien, wie Internet, Newsletter, Facebook und der herkömmlichen Verbandszeitschrift, ist es immer wieder schwierig, die Jäger an der Basis des Verbandes zu erreichen und zu informieren.

Gleiches gilt aber auch auf dem umgekehrten Weg!

Das Präsidium wünscht sich von den Jägern mehr Hinweise zu notwendigen Arbeitsschwerpunkten und zur Ausrichtung des Verbandes, gerade jetzt mit den kommenden Herausforderungen in Zeiten des Klimawandels und des notwendigen Waldumbaus.

Um mit den Jägern direkt ins Gespräch zu kommen, hat der Landesjagdverband Sachsen e. V. erstmals zwei Regionalkonferenzen, am 29. Oktober in der Region Zwickau und am 30. Oktober in der Oberlausitz, durchgeführt.

Aus der Sicht des Präsidiums waren beide Veranstaltungen ein voller Erfolg!

Viele Jäger folgten der Einladung und diskutierten mit den Präsidiumsmitgliedern über die Zukunft der Jagd und die damit verbundenen Handlungsfelder.

Das Präsidium machte deutlich, dass die Arbeitsschwerpunkte des Landesverbandes vorrangig in der Interessenvertretung der Jäger vor Politik und Verwaltung liegen. Dies wurde von der anwesenden Jägerschaft auch unterstützt.

Als eine Arbeitsaufgabe für den Verband wurde das Thema einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit formuliert. Hierbei sollten die unterschiedlichen Aspekte des ländlichen Raums und der Stadtbevölkerung im Hinblick auf Natur, Wald, Wild und Biodiversität in den Vordergrund rücken. 

Ein weiterer Diskussionspunkt war ein stärkerer Schulterschluss mit Anglern, Fischern, Naturschützern, Bauern und anderen Naturnutzern. Hier sollte nachhaltig das Verbindende statt das Trennende diskutiert werden und gemeinsame Interessen im Fokus stehen. Der Bevölkerung muss vermittelt werden, dass Jagd kein Hobby, sondern vielmehr eines der ältesten Handwerke der Welt ist und auch zwingend notwendige Tätigkeiten für den Erhalt der Artenvielfalt und Biodiversität in unserer Natur sicherstellt. Dabei wird noch ein ursprüngliches und gesundes Lebensmittel erzeugt.

Der Landesjagdverband Sachsen e. V. möchte die Basiskommunikation über diese Regionalkonferenzen weiter ausbauen. Deshalb sind für das kommende Jahr vier solcher Veranstaltungen geplant, um somit noch eine größere Anzahl von Jägern erreichen und mit ihnen in einen regen Gedankenaustausch treten zu können.

Wilhelm Bernstein

Vizepräsident

im Landesjagdverbandes Sachsen e. V.

Quelle: Pressemitteilung des Landesjagdverbands Sachsen e. V. vom 13. November 2019, Dresden

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