Fall von Jagdwilderei in Saalfeld

Unbekannte erlegen Rehwild und trennen Haupt und Vorderläufe ab

Der oder die Wilderer nahmen von dem getöteten Reh lediglich das Haupt sowie die Vorderläufe mit (Symbolbild: TheDigitalWay)

Der oder die Wilderer nahmen von dem getöteten Reh lediglich das Haupt sowie die Vorderläufe mit (Symbolbild: TheDigitalWay)

Am Abend des Ostersonntag (12.04.2020) teilte ein Jagdpächter im thüringischen Saalfeld mit, dass er in seinem Revierbereich Zeigerheim ein totes Reh gefunden habe.

Die eingesetzten Beamten stellten im Beisein des Geschädigten fest, dass ein oder mehrere Unbekannte das Tier widerrechtlich erlegt hatten.

Dem Stück Rehwild wurden außerdem das Haupt sowie die Vorderläufe abgetrennt. Aufgrund der Spurenlage wird Tierfraß nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen, weshalb Ermittlungen gegen Unbekannt aufgrund von Jagdwilderei geführt werden.

Zeugen, welche im Jagdgebiet Zeigerheim in letzter Zeit Verdächtiges festgestellt haben, werden gebeten, sich bei der Landespolizeiinspektion Saalfeld unter 03671-560 zu melden.

Anmerkung: Weiterhin ergeht der Hinweis, dass im Bundesland Thüringen - unabhängig der momentanen Brut- und Setzzeit der dort lebenden Wildtiere - eine generelle Anleinpflicht aller Hunde im Wald besteht. Zuwiderhandlungen werden mit empfindlichen Strafen geahndet.

 

Quelle: Pressemitteilung der Landespolizeiinspektion Saalfeld vom 14. April 2020

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