Einsatz von Nachtzieltechnik in NRW

NRW-Landesregierung wird Zulassung von Nachtzieltechnik vorbereiten

Wildschweinbache mit zwei gestreiften Frischlingen (Foto: Tommy_Rau)

Wildschweinbache mit zwei gestreiften Frischlingen (Foto: Tommy_Rau)

In seiner Sitzung am vergangenen Freitag (27.11.2020) hat der Landtag NRW die Landesregierung beauftragt, auf dem Verordnungsweg die Zulassung von Nachtzielgeräten und künstlichen Lichtquellen für die Jagd analog zu anderen Bundesländern schnell und rechtssicher umzusetzen.

Weiterhin beauftragte der Landtag die Landesregierung, 

  • für die Anschaffung der benötigten sicheren Zäune zur Einrichtung einer „Weißen Zone“ Sorge zu tragen.
  • schweinehaltende Betriebe zu ermutigen, an dem ASP-Früherkennungsprogramm teilzunehmen und eine eventuelle Fördermöglichkeit zu prüfen.
  • zusammen mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW umgehend eine Forcierung der Jagd auf Wildschweine in den Staatsforsten zu planen und aus bereiten Mitteln umzusetzen.

 

Der Landesjagdverband NRW weist darauf hin, dass dieser Auftrag des NRW-Landtages an die NRW-Landesregierung zunächst noch umgesetzt und in geltendes Recht umgewandelt werden muss. Bis dahin bleibt Nachtzieltechnik in NRW verboten.

 

Natürlich wird der Landesjagdverband NRW seine Mitglieder über den Fortgang des Verfahrens weiter informieren.

 

Quelle: Mitteilung des Landesjagdverbands Nordrhein-Westfalen vom 30. November 2020, Düsseldorf/Dortmund

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