Dreiste Jagdwilderei

Rosenberg-Sindolsheim: 1.000 Euro Belohnung für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Wilderers führen

Der Keiler wurde wahrscheinlich zwischen 21 und 22 Uhr geschossen (Beispielbild: mlz)

Der Keiler wurde wahrscheinlich zwischen 21 und 22 Uhr geschossen (Beispielbild: mlz)

Rosenberg-Sindolsheim (Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg):

Ein durch eine Schussverletzung getötetes Wildschwein fand ein Jäger am 22. März im Jagdbogen Sindolsheim I, im Gewann Gretenhecken.

Der verendete Keiler lag auf einem Maisfeld des letzten Jahres, etwa 200 Meter von der Landstraße zwischen Sindolsheim und Altheim entfernt.

Am Sonntag, den 15. März, zwischen 21 und 22 Uhr vernahm ein Jäger im Bereich des späteren Auffindeortes einen Schuss, der nicht zugeordnet werden konnte.

Es wird davon ausgegangen, dass ein Wilderer verbotenerweise in dem Bereich gejagt hat. Der Jagdpächter bietet als Belohnung für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Wilderers führen, 1.000 Euro. (Diese Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.)

Wer hat verdächtige Wahrnehmungen im Wald gemacht, die zum Auffinden des Unbekannten führen könnten? Hinweise nimmt die Polizei Tauberbischofsheim, Gewerbe / Umwelt, Telefonnummer 09341 810, entgegen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 24. März 2020

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