Den Betroffenen eine Stimme geben!

Heute: Konsequenzen im Wolfsgebiet

Die Schäferin Kerstin Czerwinski (Quelle: Screenshot YouTube)

Die Schäferin Kerstin Czerwinski (Quelle: Screenshot YouTube)

In Wolfsgebieten müssen sich die betroffenen Weidetierhalter oftmals mit schwierigen Fragen auseinandersetzen, die im Endergebnis auch die Aufgabe eines Betriebes bedeuten können. In unserem heutigen Clip berichtet Kerstin Czerwinski von ihren diesbezüglichen Entscheidungen.

Sie hat zwischenzeitlich ihre Hauptherde verkauft, um die Tiere aus dem Wolfsgebiet herauszuholen. In der Nähe ihres Wohnhauses hält sie heute noch 40 Mutterschafe und hat diese zwischenzeitlich mit zweieinhalb Kilometern Festzäunung und vielerlei anderer Maßnahmen geschützt. Mit Alpakawanderungen versucht sie sich ein weiteres Standbein aufzubauen.

Berichte dieser Art kennen wir leider sehr viele. Anstatt die für den Erhalt wichtiger Naturräume, die oftmals gleichzeitig die wertvollsten FFH-Lebensraumtypen darstellen, essenziell wichtige Weidetierhaltung zu fördern, stellen sich immer mehr Tierhalter die Frage nach der ökonomischen Tragfähigkeit ihres Berufes. Der Wolf ist dabei bei weitem nicht der alleinige Grund für die gegenwärtige Schieflage vieler Betriebe, er kommt aber als zusätzliches „i-Tüpfelchen“ zu allem anderen noch obendrauf.

 

Quelle: WOLF BLEIBT WOLF in Brandenburg! by Forum Natur Brandenburg e.V.

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