ASP: Drei weitere positive Fälle bestätigt

Insgesamt 53 ASP-Fälle beim Schwarzwild in Brandenburg

Bache in der Sommerschwarte mit einem gestreiften Frischling (Foto: hmauck)

Bache in der Sommerschwarte mit einem gestreiften Frischling (Foto: hmauck)

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute bei drei weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich bei allen drei um Fallwild, das in den bestehenden Kerngebieten gefunden wurde: zwei bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) und eins in Bleyen (Märkisch-Oderland).

Damit gibt es jetzt insgesamt 53 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Der positive Fund in Märkisch-Oderland war bereits stark verwest. Im Rahmen einer ersten epidemiologischen Untersuchung anhand von Fotos teilte das FLI dem Landeskrisenzentrum-ASP mit, dass dieser Kadaver schätzungsweise mindestens vier Wochen am Fundort gelegen haben musste, bevor er entdeckt wurde. Bei dem Fallwild handelt es sich um eine Bache, die im Rahmen der Fallwildsuche im Kerngebiet gefunden und beprobt wurde (Entnahmedatum der Probe: 05.10.). Das Tier lag, versteckt im Dickicht, dicht an der Stelle des ersten Fundes. Ein Jäger hatte dort am 27. September einen sogenannten Überläufer erlegt und beprobt. Das Ergebnis führte am 30. September zum ersten amtlich festgestellten ASP-Fall in Märkisch-Oderland. Das bestehende Kerngebiet muss nicht verändert werden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg vom 8. Oktober 2020, Potsdam




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