Vom guten Leben auf dem Lande

Warum die Probleme für Umwelt und Gesellschaft nicht die Provinz betreffen.

Logo des politischen Blogs der Jägerstiftung mit der Abbildung einer ländlich gelegenen Gemeinde (Quelle: mlz/lapping)

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Im Dorf gibt’s weder Feinstaub noch Stau im Berufsverkehr. Hier stirbt keiner einsam und liegt dann wochenlang in seiner Wohnung. Die Mieten sind noch bezahlbar und der Traum vom Eigenheim ist keine Utopie. Sogar die Flüchtlingsintegration gelingt in den Dörfern meistens besser. Weil es soziale Kontrolle gibt – auch für Einheimische.

Wir kaufen Fleisch und Wurst beim Metzger um die Ecke und holen unsere Weihnachtsgans frisch gerupft beim Bauern. Dann wissen auch die Kinder, dass der Braten nicht in der Kühltheke wächst. Und dass Kuhmist kein Umweltproblem ist, sondern Dünger. Zumindest in der bäuerlichen Landwirtschaft.

Statt Therapeuten gibt’s den Pfarrer, der seine Schafe kennt. Und den Lehrer, der auch nach dem Unterricht aufs Klingeln öffnet, wenn Kinder was nicht verstanden haben. Verlogene Idylle? Das sagen nur Leute, die das Landleben nicht kennen…

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