Generation Zukunftsangst

Klima-Krise, Altersarmut und Wohnungsnot: Die Generation der Jungen und Jüngeren sorgt sich um ihre Zukunft.

Vier junge Menschen (Symbolbild: Dim Hou)

Vier junge Menschen (Symbolbild: Dim Hou)

Niemals in der jüngeren Geschichte war die Kluft zwischen gelebtem Wohlstand und eher düsteren Zukunftsaussichten größer als in diesen Tagen. Gerade junge Menschen ahnen, dass das Ende der fetten Jahre näherkommt. Diese Situation schafft leichtes Spiel für moderne Propheten und ihre einfachen Rezepte.

Logisch, die meisten Probleme des Planeten sind vom Menschen hausgemacht. Gerade in der Klima-Debatte machen Aktivisten kein Geheimnis aus ihrem Anspruch, dass die Weltbevölkerung nicht weiter wachsen darf, wenn wir die Erde retten wollen. Zugleich ist klar, dass weniger Nachwuchs in die Altersarmut führt. China als wichtigster Treiber der Wachstums-Ideologie verabschiedet sich deshalb von seiner Ein-Kind-Politik. Zugleich wird in den westlichen Demokratien die Kinderlosigkeit durch die Lebenswirklichkeit erzwungen.

Wenn Kinderkriegen nicht nur als großes Armutsrisiko gilt, sondern zugleich in die Umwelt-Krise führt, wird klar, dass sich Widersprüche kaum noch auflösen lassen. Sind womöglich gar Seuchen eine Antwort der gern beschworenen Natur auf das Krebsgeschwür Mensch? Macht es noch Sinn, Hunger oder Säuglingssterblichkeit weltweit zu bekämpfen, wenn Überbevölkerung das Dasein bedroht?...

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Von Michael Lehner für „natur + mensch – der politische Blog“

Logo des politischen Blogs der Jägerstiftung mit der Abbildung einer ländlich gelegenen Gemeinde (Quelle: mlz/lapping)

Logo des politischen Blogs der Jägerstiftung mit der Abbildung einer ländlich gelegenen Gemeinde (Quelle: mlz/lapping)

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