TV-Tipp: „Wildes Skandinavien“


Über 7300 Kilometer lang ist die Küstenlinie Dänemarks – reichlich Platz für seltene Wald- und Küstenbewohner, wie die Dokumentation im Hessischen Rundfunk heute zeigt. 

Rothirsch

Symbolbild: Michael Tetzlaff

Kopenhagens „Kleine Meerjungfrau“, ein komfortables Klima und kilometerlange Küsten – das ist Dänemark, wie viele es kennen. Die Dokumentation aus der hr-Sendereihe „Wildes Skandinavien“ zeigt, dass das kleine Land im Norden weitaus mehr zu bieten hat. Vor der Besiedlung war das Land von üppigen Mischwäldern bedeckt. Ein unberührtes Überbleibsel aus dieser Zeit ist der Urwald von Lille Vildmose im nördlichen Jütland. Mit seinen 4770 verschiedenen Pflanzen- und Tierarten gehört dieses Schutzgebiet zu den artenreichsten Nordeuropas.

Nach der Ausrottung der Wildschweine im 19. Jahrhundert ist die Wiederansiedlung der schweinischen Waldbewohner hier erfolgreich geglückt. Indem die Borstentiere den Boden regelrecht umpflügen, schaffen sie optimale Keimbedingungen für seltene Pflanzen. Diese vielfältige Flora bietet den Rothirschen einen gut gedeckten Tisch. Ein Grund, warum sie sich schon seit der letzten Eiszeit in den Urwäldern Dänemarks wohl fühlen und bis heute ihr ursprünglicher dänischer Stamm im Schutzgebiet erhalten geblieben ist. Die Rothirsche sind aber zugleich auch Wanderer zwischen den Welten, denn sie lassen sich auch an den einsamen Dünen- und Strandgebieten Jütlands blicken. Dort teilen sie sich den Lebensraum mit seltenen Vogelarten wie Wanderfalken und Kranichen.

Die erste Folge aus der Reihe „Wildes Skandinavien“ zeigt das hr-Fernsehen heute zwischen 21 und 21.45 Uhr. Am kommenden Samstag, 11. März, geht die Reise durch den „Hohen Norden“ weiter, denn dann machen die Naturfilmer in Norwegen Halt.

Das könnte Sie auch interessieren

Folgen Sie uns!