Die Heilkraft der Wildtiere Teil 6

Von Füchsen, Wildfleisch, Wildfell und Wildleder - alles Heilmittel!

Ein Fuchs im Wald (Foto: Ria Sopala)

Ein Fuchs im Wald (Foto: Ria Sopala)

Fuchs

Auch zum Fuchs finden wir bei Hildegard von Bingen einige Hinweise. Sein Fleisch taugt keinesfalls zur Nahrung, aber „sein Fell ist gesund und die Wärme dieses Fells ist gut für Kleider“. Weiterhin empfiehlt sie die Behandlung von „Skrofeln“ mit Hilfe einer Therapie aus einem Talg aus Fuchsschmalz, Eigelb und gedünstetem Mutterkraut.

 

Wildfleisch, Wildfell, Wildleder - alles Heilmittel!

Über die verschiedensten Heilanwendungen aus historischer Zeit kann man getrost unterschiedlicher Meinung sein. Sicherlich kann man einiges ins Reich der medizinischen Märchen verweisen, anderes gilt es jedoch kritisch zu prüfen und viel Wissen unserer „Altvorderen“ mag auch heute noch Gültigkeit haben.

Unstrittig ist jedoch, dass eigentlich alle Produkte aus heimischen Wildtieren (sofern sauber und professionell verarbeitet!) den höchsten Qualitätsstandards genügen.

Sie kommen aus absolut „ökiger“ Freilandhaltung, aus ebenso nachhaltiger Nutzung und sind oft von besserer Qualität als konventionelle Waren aus agrarindustrieller Fertigung. Besonders bei richtigem Wildfleisch aus der freien Landschaft können wir in jedem Fall davon ausgehen, dass es hormon- und antibiotikumfreier ist als Fleisch aus der konventionellen Landwirtschaft.

Abgesehen davon ist es doch ein ganz anderes Gefühl, wenn man selbsterlegtes Fleisch essen und selbsterlegtes Fell als Leder tragen kann. Auch dieses positive Gefühl ist ohne Zweifel ein probates Heilmittel – wogegen oder wofür auch immer!

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