Comeback für den Land Rover Defender?

Am 29. Januar 2016 lief der Defender vom Band. Der britische Milliardär Jim Ratcliffe will die Legende in Deutschland wiederbeleben.

Landrover Defender im Gelände

Foto: PublicDomainPictures

Im Januar 2016 liefen die letzten Exemplare des robusten Geländewagens vom Band (wir berichteten). Ein Brite will das aber nicht einsehen: Jim Ratcliffe ist Inhaber eines der größten Chemiekonzerne in Großbritannien und zugleich passionierter Liebhaber des Land Rover Defenders. Er will ein neues Modell des Defenders bauen – nur besser als das Original, heißt es in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Deutsche Ingenieure sollen ihm dabei helfen. 

„Gegen Ende des Jahres werden in Deutschland 150 Ingenieure an unserem Auto arbeiten“, sagte Ratcliffe gegenüber der Zeitung. Die Ziele für den neuen Defender hat er dabei längst gesetzt. Der wohl robusteste unter den Geländewagen muss „überragende Fahreigenschaften im Gelände haben, cool aussehen und zuverlässig sein“, sagte der Milliardär. Im Gegensatz zu den Sportgeländewagen namhafter deutscher Unternehmen soll der neue Defender seine Geländetauglichkeit bewahren. Dabei soll die Verarbeitungsqualität des Originals nachgebessert werden. „Wir wollen ein Auto für Landwirte bauen, nicht für Leute, die damit in Chelsea zum Einkaufen fahren“, sagte Ratcliffe.

Etwa 35.000 Pfund, also rund 40.000 Euro soll der Wagen kosten. Eine Variante mit teilelektrischem Hybrid-Antrieb sei ebenfalls geplant.

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