Hund an Baum erhängt – Zeugen gesucht

Ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei in Schöffengrund-Schwalbach beschäftigt die Polizei im hessischen Wetzlar.

Hund

Fotos: Polizei Wetzlar

Ein Spaziergänger hat Ende Januar im Wald bei Schwalbach einen an einem Baum aufgehängten Hund gefunden. Der Mann war mit seinem Hund im Wald spazieren, als dieser plötzlich Witterung aufnahm. Die Spur führte zu dem an einem Baum hängenden toten Hund. Bei dem aufgefundenen Tier handelt es sich nach Angaben der Polizei Wetzlar um einen dunkelgrauen Hüte- oder Schäferhundmischling, der etwa zwei Jahre alt wurde.

Die Leine des Tieres war in etwa zwei Metern Höhe am Baum befestigt und sorgte so zwangsläufig dafür, dass der Hundekopf nach oben gestreckt wurde. Nur Gesäß und Hinterläufe hatten noch Bodenkontakt. Die Polizei geht davon aus, dass der Hund so einen qualvollen Tod erlitt.

Leine

Mit der Veröffentlichung der Fotos von Hund und Leine erhofft sich die Polizei nun, Zeugen zu finden, die Angaben zur Herkunft des Hundes oder der Leine machen können. Der Mischling soll vor Kurzem am rechten Hinterlauf rasiert worden sein. Dort sei auch eine OP-Narbe erkennbar. Die Tat wurde mit einer hell- und dunkelblau geflochtenen Nylonleine ausgeführt.

Hinweise zu Hund oder Leine sollen direkt an die Polizei Wetzlar gehen. Die Polizei ermittelt wegen „Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz“ und des „Tötens eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund“.

Update: Wie die Wetzlarer Neue Zeitung am Dienstag berichtet, konnte die Polizei den Halter des Hundes mittlerweile identifizieren. Die Ermittlungen sollen sich mittlerweile auch auf einen Verdächtigen konzentrieren.

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