Biber töten freilaufende Hunde

In der Brut- und Setzzeit bekommen auch die Biber ihren Nachwuchs, den die Tiere aggressiv verteidigen. In mehreren Bundesländern wurde dies den Hunden von Spaziergängern nun zum Verhängnis.

Biber auf der Lauer

Foto: SteveRaubenstine

Sowohl der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern als auch der dortige Landesjagdverband weisen nachdrücklich auf die derzeitige Brut- und Setzzeit der Wildtiere hin. Freilaufende Hunde sind in diesen Tagen nicht nur eine Gefahr für Rehkitz, Junghase und Co., sondern können auch von wehrhaften Elterntieren angegriffen werden. 

Wie topagrar berichtet, ist genau dies nun einem Border Collie in Baden-Württemberg passiert: Der Hund wollte an einem Bach schöpfen, als er von einem Biber attackiert wurde. Bei Bissen in Kehle und Keule wurde eine Arterie verletzt – der Hund überlebte nicht.

Ende Mai und im Juni verlassen die Jungtiere die Biberburgen, werden aber auf Schritt und Tritt von den Elterntieren und Geschwistern beschützt. In Mecklenburg-Vorpommern etwa gibt es rund 2.700 Biber, die bei Gefahr durchaus wehrhaft sein können.

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