augen auf bei der partnerwahl!

Foto: Susanne Friedrich / pixelio.de

Bei der Wahl des richtigen Jagdbegleiters sollte man sehr bedacht vorgehen. Kaufe ich einen Welpen oder einen ausgebildeten Jagdhund? Welche Rasse passt zu mir? Solche und andere wichtige Fragen sind im Vorfeld zu klären. Dabei ist es sinnvoll, mit einer gesunden Erwartungshaltung an die Dinge heranzugehen. Mensch und Tier können davon nur profitieren.

Das Wesentliche ist, dass Mensch und Hund vom Charakter her zueinander passen. Sie bilden bei der Jagd ein Team, das nur funktionieren kann, wenn gegenseitiges Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung vorhanden sind. Man sollte seinen Jagdhelfer also stets nach den eigenen jagdlichen Möglichkeiten auswählen.

Ob die Entscheidung für einen Welpen oder einen bereits ausgebildeten Jagdhund fällt, ist eine Frage der eigenen Kompetenz. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Der vom Besitzer selbst ausgebildete Hund entwickelt meist eine stärkere Bindung. Andererseits erfordert die Erziehung Zeit und einige Sachkunde. Die Hauptsache ist, dass sich Hund und Halter wohl und nicht überfordert fühlen.

Es kommt auch auf die Hundemutter an

Ist die Wahl auf eine passende Rasse gefallen, sollte der Weg zu einem qualifizierten Jagdhundezüchter führen. Die Erfahrung und die fachliche Kompetenz, die solche Züchter mitbringen, geben dem Käufer die nötige Sicherheit und sind sehr von Vorteil.

Vor dem Welpenkauf sollte man sich intensiv mit der Hundemutter befassen. Ihr Wesen und ihr Charakter sind deutlich wichtiger, als Laien zunächst erwarten. Die Hündin prägt das Verhalten ihrer Welpen. Ist die Mutter überaus ängstlich und beschützt ihre Welpen sehr intensiv, kann der Nachwuchs dieses Verhalten auch zeigen. Mögliche Schwierigkeiten in der Jagdhundeausbildung sind die Folge.

Sich einen ausgebildeten Jagdhund auszusuchen, hat den Vorteil, dass die Charaktereigenschaften und das Verhalten des Hundes auf Anhieb besser zu erkennen sind. Außerdem hat nicht jeder potenzielle Hundeführer das nötige Wissen und die Geduld, einen Welpen über viele Monate zum Jagdhund auszubilden. Es ist jedoch auch zu beachten, dass sich der Hund mit dem Halterwechsel in ein neues Umfeld integrieren muss und dieser Wechsel Behutsamkeit und Geduld erfordert.

Am sogenannten „Sperlingshund“, einem Siegel in den Abstammungspapieren, lässt sich erkennen, ob ein Hund aus einem Zwinger stammt, der dem Jagdgebrauchshundeverband (JGHV) angeschlossen ist. Nur Hunde, die dieses Symbol in ihren Papieren haben, werden für die Jagdhundeprüfungen des JGHV zugelassen. 63 Hunderassen sind derzeit vom JGHV anerkannt.

Schlagworte
Das könnte Sie auch interessieren

Folgen Sie uns!