Weidetierhalter entsetzt 

„Horrorszenario“: WWF will zehnmal mehr Wölfe in Deutschland

Weidetiere lassen sich auf Deichen oder auf Almen nur schwer durch Zäune vor Wölfen schützen (Beispielbild: Albrecht Fietz)

Weidetiere lassen sich auf Deichen oder auf Almen nur schwer durch Zäune vor Wölfen schützen (Beispielbild: Albrecht Fietz)

Die „Naturschutzorganisation“ WWF frohlockt angesichts der Habitatstudie des Bundesamtes für Naturschutz, die hierzulande Platz für bis zu 1.400 Wolfsrudel sieht, was einer Verzehnfachung entspräche.

Während das Bundesamt lediglich geeignete Lebensräume ausmacht, sieht der WWF darin eine „spannende Zukunftsprognose“ – verknüpft mit der Forderung, das Verbreitungspotenzial vollständig auszuschöpfen. Die Weidetierhalter in Deutschland zeigen sich entsetzt angesichts solcher romantischen Vorstellungen der gutverdienenden Eliten der urbanen Bevölkerung. Dies ist menschen-, nutztier- und wirtschaftsfeindlich!

„Dieses Horrorszenario darf niemals Wirklichkeit werden“, sagt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. „Wir fordern von der Politik, sich dem Einfluss realitätsfremder Ideologen zu entziehen.“ Im Gegenteil seien die Schäden bereits jetzt so groß, dass die Existenz vieler Betriebe auf dem Spiel stehe. „Durch aktuell 105 Wolfrudel haben nicht wenige Weidetierhalter Tierverluste im dreistelligen Bereich zu beklagen. Eine Verzehnfachung der Anzahl an Wölfen würde definitiv das Aus für die Weidetierwirtschaft in Deutschland bedeuten.“

„Friedliche Koexistenz“ – ein absurdes WWF-Märchen

Die ‚friedliche Koexistenz‘ sei ein absurdes Märchen, das der WWF verbreite. In Wirklichkeit ließen sich Weidetiere auf Deichen oder Almen nicht durch Zäune schützen. Selbst, wo Herdenschutzzäune nach den gesetzlichen Vorgaben zum Einsatz kommen können, würden diese regelmäßig von Wölfen überwunden. Das belegten auch die Ausgleichszahlungen für gerissene Tiere, die seit Erstsichtung des Wolfs in Deutschland auf 1,1 Millionen Euro in die Höhe schnellten. Ausgleichszahlungen sieht Wendelin Schmücker ohnehin skeptisch: „Die große emotionale Belastung durch gerissene Tiere, die zum Teil noch leben, das entsetzliche Leid der Tiere, lässt sich mit Geld nicht wiedergutmachen.“ In Regionen, in denen ein effektiver Herdenschutz nicht möglich sei, sei es durch die Landschaftsform oder durch Wolfsrudel, führe an einer konsequenten Bestandsregulierung daher kein Weg vorbei. Anstatt die Ausbreitung des Wolfes voranzutreiben, seien vielmehr enge Grenzen notwendig.

Über den Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

Gegründet im Jahr 2010, hat es sich der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. zum Ziel gesetzt, über die Leistungen der Schafhaltung und damit der Schäferfamilien aufzuklären – ob nun im aktiven Küstenschutz durch Pflege der Deiche oder Offenhaltung und Schutz unzähliger Naturflächen in Deutschland. Dazu wurde im Gründungsjahr ein Hirtenzug quer durch Deutschland durchgeführt. Weitere Ziele sind die Förderung des Natur- und Umweltschutzes sowie die Unterstützung für unverschuldet in Not geratene.

 

Quelle: Pressemitteilung des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e.V., Berlin

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