Thüringen wählt neuen Landtag

Die Landtagswahl könnte das Ende von Rot-Rot-Grün in Thüringen bedeuten und somit positive Auswirkungen auf Jagd und Landwirtschaft haben.

Der Thüringer Landtag in Erfurt.

Der Thüringer Landtag in Erfurt (Quelle: thueringen.de)

Seit 8:00 Uhr sind über 1,73 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen ihre Stimme zur Wahl eines neuen Landtags in Thüringen abzugeben. Für die bisherige Rot-Rot-Grüne Regierung unter Führung Bodo Ramelows (Linke), könnte es durch Zugewinne der AfD, Verluste der SPD und den möglichen Wiedereinzug der FDP in den Erfurter Landtag knapp werden.

Für Jäger und Landwirte dagegen könnte eine neue Regierung positive Effekte für die Zukunft haben. Das neue thüringische Landesjagdgesetz, das Ende des vergangenen Monats das Parlament passierte, zeigt deutlich, wo der Weg unter Rot-Rot-Grün hinführen würde: zu „Wald vor Wild“, ohne Wenn und Aber. Dies verdeutlicht eine Änderung im Landesjagdgesetz, der bisher medial wenig Beachtung beigemessen worden ist – dem Wegfall des gesetzlich vorgeschriebenen Fütterungsgebotes. Diese Änderung, welche die Fütterung unserer heimischen Wildtiere selbst in Notzeiten (wie etwa strengen Wintern) nicht mehr zwingend vorschreibt, öffnet Tür und Tor dafür, Reh-, Rot-, Damwild usw. an Hunger „verrecken“ zu lassen und damit die Bestandszahlen „auf natürliche Weise“ zu reduzieren.

Dies zeigt auch deutlich, aus welcher Richtung die Beeinflussung der Politik gekommen ist. „Die Natur reguliert sich von selbst“ sind zynische Schlagwörter ideologisierter Tierrechtler wie Peta und Co. Aus diesen Gründen muss die Jägerschaft geschlossen gegen eine schleichende Abschaffung der Jagd und gegen immer weitergehende Verbote vehement angehen. Sonst wird eine waidgerechte Jagdausübung ausgehebelt – beispielsweise die effektive Fallenjagd zur Reduktion von Neozoen wie Waschbär und Marderhund, die viele Bodenbrüter und anderes Niederwild in ihrem Bestand bedrohen.

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