Brandanschlag Banteln

Foto: Thomas Hohendahl

Offener Brief an die ALF: „Das ist also eure Auffassung von Tierschutz?“

Nach einem feigen Brandanschlag auf einen Schießstand in Niedersachsen hat sich die „Animal Liberation Front“ (ALF) zu der Tat bekannt (wir berichteten). Die Eindringlinge verwendeten zeitgesteuerte Brandsätze und verwüsteten das gesamte Gelände, ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Schaden auf rund 150.000 Euro. Dem Bekennerschreiben, das an Dreistigkeit und Übermut kaum zu überbieten ist, entgegnen wir mit dem folgenden offenen Brief:

„Offener Brief" an die angeblichen Tierfreunde der ALF!

Nachdem ihr in den vergangenen Monaten nunmehr drei jagdliche Einrichtungen in den Regionen Hildesheim und Göttingen ‚besucht‘ und zerstört habt, werdet ihr von Tag zu Tag sehnlicher in niedersächsischen Gefängniszellen erwartet! Als selbsternannte Experten für ‚Renovierungen‘ schafft ihr es ja bestimmt, euch das zukünftige Domizil in der JVA besonders nett zu gestalten.

Vielleicht erlaubt man euch in Haft ja die Benutzung des Internets. Dann schaut doch gelegentlich bei outfox-world.de vorbei und macht euch ein Bild davon, was Jagd wirklich ist und was Jägerinnen und Jäger Tag für Tag leisten – nämlich aktiven Schutz für Tiere und Natur. Und wenn ihr darauf beharrt, selbst irgendeine Form von Tierschutz zu betreiben – seit dem Brandanschlag in Banteln kann man nur sagen: Vergesst es! Zwei Kaninchen, zwei Drosselnester sowie ein Rotschwänzchen mitsamt Jungen sind den von euch gelegten Flammen zum Opfer gefallen! Das ist also eure Auffassung von Tierschutz?

Durch den feigen Anschlag habt ihr nicht nur Tiere ermordet und immensen finanziellen Schaden angerichtet, sondern auch die Jägerinnen und Jäger aus der Region in ihrem sinnvollen Tun behindert. Und die Polizeibeamten von SEK und MEK, die regelmäßig auf der zerstörten Schießanlage trainiert haben, dürften ebenfalls alles andere als begeistert sein. Sie freuen sich bestimmt schon euch beim Umzug zu helfen.

Ach, wisst ihr was: Stellt Euch doch einfach selbst! Das wäre der beste Dienst, den ihr der Gesellschaft erweisen könnt.

In diesem Sinne: Waidmannsheil!“

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